In Berlin darf eine Veranstaltung, die Vorurteile gegenüber Homosexuellen abbauen soll, nicht in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil stattfinden. Der Grund: Türkische Jugendliche sollen nicht provoziert werden. Der Berliner Senat versteht das und die Zeitungen schweigen.
“Berlin gilt als attraktive Metropole für Homosexuelle, aber die Realität sieht zunehmend anders aus. Die jüngsten Übergriffe, bei denen Schwule oder Lesben ohne jeden Grund krankenhausreif ttgeschlagen wurden, machen uns Homosexuellen Angst – und immer häufiger haben die Täter Migrationshintergrund. In meinem Freundeskreis wird bereits diskutiert, ob man in der Öffentlichkeit noch Händchen halten oder sich einen Abschiedskuss geben kann.
Ich finde das erschreckend und inakzeptabel und bin nicht bereit das Zurückdrängen unserer Werte- und Ordnungsvorstellungen sowie das Entstehen von Parallelgesellschaften zu akzeptieren. Ich bin nicht bereit die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte einem angeblichen Multikulturalismus zu opfern…..“
- schreibt Sascha Steuer im Tagesspiegel.
Er ist bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Steuer schreibt weiter: (weiterlesen…)
